10 Punkte-Programm, die Gewaltfreie Kommunikation in den Alltag zu bringen

Aus NVCWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

von Gary Baran

  1. Verbringe jeden Tag eine Zeit lang damit, in Ruhe darüber nachzudenken, wie du mit dir und anderen in Verbindung kommen willst.
  2. Erinnere dich daran, dass alle Menschen die gleichen Bedürfnisse haben.
  3. Überprüfe deine Absicht, um festzustellen, ob du in gleicher Weise an den Bedürfnissen anderer interessiert bist, wie an deinen eigenen.
  4. Wenn du jemanden bittest etwas zu tun, dann prüfe zuerst, ob es eine Bitte oder eine Forderung ist.
  5. Anstatt jemandem zu sagen was er NICHT tun soll, sage was du möchtest, das die Person TUN kann.
  6. Anstatt zu jemandem zu sagen, wie er/sie SEIN soll, sage, was die Person TUN kann. (...von dem du hoffst, dass es die Person dabei unterstützen könnte, so zu sein)
  7. Bevor du einer Person Zustimmung oder Widerspruch gibst, versuche dich einzustimmen in die Gefühle und Bedürfnisse der Person.
  8. Anstatt "Nein" zu sagen, erkläre, welche von deinen Bedürfnissen dagegen sprechen, "Ja" zu sagen.
  9. Wenn du sauer bist, überlege, welches von deinen Bedürfnissen nicht erfüllt ist, und was du tun könntest, es zu erfüllen. Dies ist hilfreicher, als darüber nachzugrübeln, was mit anderen oder dir selbst nicht stimmt.
  10. Anstatt jemanden dafür zu loben, was er/sie getan hat, sprich deinen Dank aus, indem du der Person erzählst, welche deiner Bedürfnisse durch dieses Tun bei dir erfüllt wurden.


von Ariane Korth

Mir ist gerade noch ein 11. Punkt eingefallen: Konzentriere dich mehr darauf, was du selbst zur Verbindung beitragen kannst, als darauf, was andere dafür tun sollten.

Und 12.: Überprüfe immer mal wieder, wenn du über Bedürfnisse redest oder daran denkst, ob sich dein Körper dabei leicht, frei und offen anfühlt, oder eher zusammenzieht. Sollte letzteres der Fall sein, schau mal, ob sich an deinem Körpergefühl etwas ändert, wenn du Bedürfnisse statt als Mangel als Sehnsüchte siehst bzw. als etwas, was für dich sehr wertvoll ist. Was verbindest du z.B. mit Zugehörigkeit? Was bedeutet sie dir? Kannst du dich an einen Zeitpunkt erinnern, wo genau dieses Bedürfnis voll und ganz erfüllt war? Wie fühlt sich diese Erinnerung an? Das ist das Gold, was du suchst.